GKB Immobilien-Tipps

GKB Immobilien-Tipps.

Schöner wohnen dank den GKB Immobilien-Tipps.

Wichtige Fragen bei der Finanzierung von Umbauten und Renovationen

Die Basis beim Umbau oder bei der Renovation von Wohneigentum bilden persönliche Bedürfnisse und Ziele. Neben der eigentlichen Finanzierung sind beispielsweise auch Punkte bezüglich Altersvorsorge oder Steuern zu berücksichtigen.

(von Martin Gartmann*)

Sollen Umbau und Renovation von Wohneigentum aus eigenen Mitteln bezahlt oder fremdfinanziert werden? Um diese Frage zu beantworten, müssen verschiedene Aspekte gegenübergestellt und abgewogen werden: Art der Investitionen, Altersvorsorge und Pension, Vermögensanlage und Steuern, Liquiditätsbedarf und -bedürfnis, Belehnung und Tragbarkeit, Finanzierungsstrategie und -produkte, Absicherung und Begünstigung.

Investition, Altersvorsorge und Steuern
Werterhaltende Ausgaben (Küche, Bäder) lassen sich steuerlich abziehen. Graubünden kennt beim Unterhalt von Privatliegenschaften die Wechselpauschale. Diese ermöglicht von Jahr zu Jahr die Wahl zwischen einem Pauschalabzug und dem Abzug der effektiven Unterhaltskosten. Wertvermehrende Ausgaben (Schwimmbad, Ausbau Dachgeschoss) sind davon ausgenommen.

Beiträge an die gebundene Vorsorge (3. Säule) können ebenfalls vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Dies gilt auch für Sondereinkäufe in die Pensionskasse zur Deckung von Vorsorgelücken (2. Säule). In Kombination mit Unterhaltsinvestitionen über mehrere Jahre verteilt (Brechen der Steuerprogression), erzielt man substanzielle Steuereinsparungen. Des Weiteren kann das Planen von Renovationen und Umbauten für die Jahre kurz vor der Erwerbsaufgabe sehr sinnvoll sein. Denn Sondereinkäufe in die Pensionskasse während dieser Zeit haben Bezugsbeschränkungen zum Zeitpunkt der Pensionierung zur Folge.

Liquidität, Finanzierung und Absicherung
Macht unter Berücksichtigung aller relevanten Aspekte, inklusive des Liquiditätsbedarfs/-bedürfnisses, eine Fremdfinanzierung Sinn, wird der Finanzierungsbetrag bestimmt. Beim Festlegen der Finanzierungsstrategie sind zwei Fragen zentral: Wie viel Risiko kann und möchte man eingehen? Je nach Antwort, empfiehlt sich eine offensive, ausgewogene oder defensive Strategie. Der Unterschied besteht in der Zusammensetzung der Finanzierungsprodukte und deren Laufzeiten. Bei der Fremdfinanzierung ist es sinnvoll zu prüfen, ob eine Risikoabsicherung von Familienmitgliedern nötig ist. Eventuell sind hinsichtlich Ehe- bzw. Erbvertrag Vorkehrungen zu treffen. In jedem Fall empfiehlt sich das Beiziehen eines Spezialisten und das Erstellen einer Gesamtplanung.


Immobilien-Tipps

Beim Finanzieren von Umbau- und Renovationsprojekten empfiehlt sich das Beiziehen eines Spezialisten und das Erstellen einer Gesamtplanung.

* Martin Gartmann ist Leiter Private Kunden der Graubündner Kantonalbank in Chur, gkb.ch/hypotheken.

 Kontakt Finanzierungsberatung

Wir sind gern für Sie da:
Telefon +41 81 256 96 01 oder
finanzierungsberatung@gkb.ch

 

newhome.ch - Das innovative Immobilienportal Ihrer Kantonalbank

 




 Ihre Zusatzinfos

Recht­li­che Hin­wei­se
Die auf die­ser Web­sei­te an­ge­bo­te­nen Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen sind Per­so­nen mit Wohn­sitz in be­stimm­ten Län­dern nicht zu­gäng­lich (Dis­clai­mer).
Gemeinsam wachsen.