Antworten auf Fragen zur Kategorisierung der GKB Anlagelösungen
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Wie unterscheiden sich nachhaltige Anlagelösungen von traditionellen und ESG-Anlagelösungen?
Die drei Anlagelösungen unterscheiden sich vor allem darin, wie verbindlich und umfassend Nachhaltigkeitskriterien im Anlageprozess berücksichtigt werden:
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Traditionelle Anlagelösungen verfolgen primär finanzielle Ziele. ESG-Aspekte sind nicht integraler Bestandteil der Anlagestrategie und werden nicht systematisch berücksichtigt.
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ESG-Anlagelösungen verfolgen primär finanzielle Ziele, integrieren ESG-Kriterien aber systematisch in den Anlageprozess, insbesondere zur Steuerung von Risiken und zur Optimierung des Rendite/Risikoverhältnisses. Es wird kein explizites Nachhaltigkeitsziel verfolgt. Basierend auf Ihren ESG-Präferenzen wird ein MSCI Mindestrating von A resp. AA angestrebt.
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Nachhaltige Anlagelösungen gehen einen Schritt weiter: Sie verfolgen neben finanziellen Zielen auch ein explizites Nachhaltigkeitsziel in Form eines Verträglichkeitsziels. Entsprechend Ihren ESG-Präferenzen wird zudem sichergestellt, dass auf Portfoliostufe das MSCI-Mindestrating A («ESG» Profil) resp. AA («ESG Plus» Profil; nur beim Exklusiv-Mandat und dem Individualmandat Institutionelle verfügbar) erreicht wird.
Welcher Kategorie eine Anlagelösung angehört, ist auf der GKB-Website sowie in den jeweiligen Produktbeschrieben ersichtlich.
Wie werden Anlagelösungen den ESG-Präferenzen zugeordnet?
Ihre ESG-Präferenzen bestimmen, wie wichtig ihnen die Berücksichtigung von ESG-Aspekten in der Anlagestrategie ist. Unsere nachhaltigen Anlagelösungen richten sich insbesondere an Kundinnen und Kunden mit ESG-Präferenzen «ESG» und «ESG plus», stehen jedoch allen unseren Kundinnen und Kunden zur Verfügung – unabhängig von Ihren ESG-Präferenzen. Ihre Kundeberaterin oder Ihr Kundenberater geben Ihnen gerne nähere Informationen dazu.
Die nachhaltigen GKB Anlage- und Vorsorgefonds verfolgen neben finanziellen Zielen folgende Nachhaltigkeitsziele:
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ESG-Ziel (Mehrheit der GKB Anlagefonds): Der Anlagefonds strebt eine langfristige Verbesserung der ESG-Bewertung im Vergleich zum jeweiligen Benchmark an.
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Klimaziel (alle GKB (CH) Aktien- und Anleihenfonds): Der Anlagefonds strebt zusätzlich eine bessere Ausrichtung auf Netto-Null bis 2050 an als der jeweilige Benchmark.
Antworten auf Fragen zu den Nachhaltigkeitszielen
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Was bedeutet ein explizites Nachhaltigkeitsziel?
Ein explizites Nachhaltigkeitsziel bedeutet, dass ökologische und/oder soziale Merkmale verbindlicher Bestandteil der Anlagestrategie sind. Die Zielerreichung wird anhand definierter Kriterien überwacht. Ein positiver Beitrag zur Nachhaltigkeit wird angestrebt, jedoch nicht garantiert.
Wie wird das ESG-Ziel bei der GKB umgesetzt?
Das verfolgte Nachhaltigkeitsziel ist ein Verträglichkeitsziel im Sinne der Selbstregulierung für nachhaltige Finanzanlagen der Schweizerischen Bankiervereinigung und der Asset Management Association Switzerland. Ziel ist es, neben der Optimierung des Rendite-/Risikoverhältnisses gezielt ökologische und soziale Merkmale zu fördern.
Zur Umsetzung dieses Ziels gelten unter anderem folgende Grundsätze:
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Die Anlagelösung resp. der Fonds ist darauf ausgerichtet, dass ein wesentlicher Anteil der bewertbaren Anlagen die Vorgaben der GKB Sustainable Investment Policy erfüllt (Richtwert: mindestens 70%).
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Die Umsetzung des Ziels erfolgt primär nach einem Best-in-Class-Ansatz.
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Die Zielerreichung wird anhand definierter Indikatoren überwacht, insbesondere anhand des Portfolio-ESG-Scores im Vergleich zum Benchmark.
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Die Einhaltung des Nachhaltigkeitsziels wird regelmässig überprüft.
Die konkrete Ausgestaltung des Nachhaltigkeitsziels, der angewendeten Nachhaltigkeitsansätze sowie die verwendeten Kennzahlen sind in den Produktbeschrieben der «GKB-Standardmandate» sowie in den Fondsprospekten auf der Website der Bank detailliert beschrieben.
Wie wird das Klimaziel bei GKB Anlagefonds umgesetzt?
Das Klimaziel ist ein Verträglichkeitsziel im Sinne der Selbstregulierung für nachhaltige Finanzanlagen der Asset Management Association Switzerland. Das Ziel ist es, verstärkt in Unternehmen zu investieren, die ihre Geschäftsmodelle glaubwürdig an eine kohlenstoffarme Wirtschaft ausrichten.
Um den Fortschritt zu messen, orientiert sich die GKB am Net Zero Investment Framework (NZIF), das jedes Unternehmen einer der folgenden Kategorien zuweist:
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Achieving Net Zero: Unternehmen, die Netto-Null bereits erreicht haben
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Aligned: Unternehmen, das sich auf einem wissenschaftsbasierten Klimapfad befindet
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Aligning: Unternehmen mit glaubwürdigen, wissenschaftsbasierten Zielen
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Committed: Unternehmen, die sich öffentlich zu Netto-Null verpflichtet haben
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Not Aligned: Unternehmen ohne glaubwürdige Netto-Null-Verpflichtung
Das Alignment-Ziel sieht vor, einen höheren Anteil an Unternehmen der Kategorien «Achieving Net Zero», «Aligned» und «Aligning» im Fondsvermögen zu halten als der jeweilige Benchmark.
Garantieren die Nachhaltigkeitsziele eine tatsächliche Wirkung in der Realwirtschaft?
Nein. Die Nachhaltigkeitsziele richten das Portfolio gezielt auf Unternehmen mit besserer Nachhaltigkeitsqualität bzw. Klimaausrichtung aus, garantieren jedoch keine messbare Wirkung in der Realwirtschaft. Konkret bedeutet dies beispielsweise, dass ein erreichtes Klimaziel nicht zwangsläufig zu einer tatsächlichen Reduktion der Treibhausgasemissionen in der Realwirtschaft führt. Eine solche Wirkung hängt von vielen Faktoren ab – insbesondere davon, ob die Unternehmen ihre Nachhaltigkeits- und Klimastrategien auch tatsächlich umsetzen. Ein positiver Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung wird angestrebt, kann jedoch nicht garantiert werden.
Was ist ein Benchmark?
Ein Benchmark dient als Vergleichsgrösse, um die Nachhaltigkeitsziele eines Anlagefonds oder einer Anlagelösung zu beurteilen. Er kann beispielsweise auf einem Marktindex (z.B. MSCI World) oder einer vergleichbaren Anlagestruktur basieren. Das Infoblatt mit den verwendeten Benchmarks (Referenzrahmen) ist untenstehend abrufbar.