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Wirtschaftsmonitor Graubünden – Ausgabe Herbst 2025.
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Vom Aufschwung zur Seitwärtsbewegung – Graubündens Konjunktur verliert an Tempo.
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Stadt Chur von Oben beim Kreisel

Dies ist die erste Ausgabe des Regionalen Konjunkturkommentars für den Kanton Graubünden. Er basiert auf dem Swiss Regional Economic Index (Swiss REco-Index) und dem dazugehörigen Dashboard der Fachhochschule Graubünden. Der Swiss REco-Index schätzt monatlich die wirtschaftliche Entwicklung in den Schweizer Kantonen und liefert damit eine zeitnahe Einschätzung der Entwicklung des regionalen Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Der Kommentar zu einzelnen Einflussfaktoren des Swiss REco-Index wird in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Peter Moser und Dr. Adhurim Haxhimusa vom Zentrum für wirtschaftspolitische Forschung (ZWF) an der Fachhochschule Graubünden erstellt und zeigt auf, wie sich die Wirtschaftslage im Kanton Graubünden aktuell entwickelt, und ordnet die Datenlage dazu ein. Der Konjunkturkommentar konzentriert sich auf die folgenden Themen:

  • ​Swiss REco-Index

  • Reale Exporte

  • Verkehr

  • Logiernächte

  • Arbeitsmarkt​​

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Themen in dieser Ausgabe
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Konjunktur in der Schweiz
Im dritten Quartal 2025 verzeichnete die Schweiz ein spürbares Wirtschaftswachstum von 1,3 %, angetrieben durch starke Zuwächse im Juli und September.
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Konjunktur in Graubünden
Graubünden startete 2025 mit einem starken Wachstum und übertraf im ersten Halbjahr die Schweizer Gesamtwirtschaft, zeigte jedoch im Herbst mit 0,94 % Wachstum im September eine leichte Abkühlung.
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Graubündens Exportwirtschaft
Die Exportwirtschaft Graubündens bleibt 2025 stabil, zeigt jedoch Schwächen in einzelnen Bereichen. Während die Exporte in den ersten neun Monaten über dem Vorjahr lagen, blieben sie hinter den Spitzenwerten von 2023 zurück.
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Verkehrsdaten als Konjunktursignal
Der Verkehr in Graubünden zeigt 2025 unterschiedliche Entwicklungen: Während die LKW-Fahrten seit März durchgehend unter den Vorjahreswerten liegen und auf eine geringere wirtschaftliche Aktivität hindeuten, bleibt der PKW-Verkehr stabil.
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Tourismus
Der Tourismus in Graubünden zeigt 2025 eine positive Entwicklung: Ab April lagen die Logiernächte – mit Ausnahme des Julis – über den Vorjahreswerten. Besonders stark wuchs der Juni, während Graubünden im Juli und August leicht hinter der gesamtschweizerischen Entwicklung zurückblieb.
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Arbeitsmarkt
Der Arbeitsmarkt in Graubünden schwächt sich 2025 ab. Stellensuchende und offene Stellen nehmen seit 2023 ab. Während das Gastgewerbe stabil bleibt, steigt die Zahl der Stellensuchenden in Handel, Industrie, Dienstleistungen und Gesundheitswesen.
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Fazit: Solide Bündner Wirtschaft mit ersten Anzeichen von Abkühlung
Die Zahl der beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) registrierten Stellensuchenden – also sowohl arbeitslose als auch nicht arbeitslose Personen – nimmt in Graubünden seit Mitte 2024 wieder zu. Zunächst war dieser Anstieg als Rückkehr zur Normalität nach der aussergewöhnlich tiefen Arbeitslosigkeit der Jahre 2023 und 2024 zu interpretieren. Damals war der Arbeitsmarkt nach der Corona-Krise nahezu ausgetrocknet. Inzwischen zeigen sich jedoch deutliche Bremsspuren, die auf eine spürbare Abschwächung der Arbeitsmarktdynamik hinweisen.
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