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Wirtschaftsmonitor Graubünden – Ausgabe Frühling 2026.
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Solides Konjunkturjahr 2025 – Abschwächung seit dem Herbst.
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Dies ist die zweite Ausgabe des Wirtschaftsmonitors Graubünden. Grundlage des Konjunkturberichts bilden der Swiss Regional Economic Index (Swiss REco-Index) und das dazugehörige Dashboard der Fachhochschule Graubünden. Der Swiss REco-Index wird in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Peter Moser und Dr. Adhurim Haxhimusa vom Zentrum für wirtschaftspolitische Forschung (ZWF) an der Fachhochschule Graubünden erstellt und schätzt die wirtschaftliche Entwicklung in den Schweizer Kantonen auf monatlicher Basis. Er ermöglicht damit eine zeitnahe Einschätzung der Entwicklung des regionalen Bruttoinlandprodukts (BIP).

Der Wirtschaftsmonitor zeigt die aktuelle Wirtschaftslage im Kanton Graubünden auf und ordnet die wichtigsten Entwicklungen ein. Im vorliegenden Monitor liegt der Fokus auf dem Jahr 2025 sowie auf der Entwicklung im ersten Quartal 2026. Der Bericht konzentriert sich dabei auf folgende Themen:

  • Konjunktur in der Schweiz

  • Konjunktur in Graubünden

  • Graubündens Exportwirtschaft

  • Verkehrslage als Konjunktursignal

  • Tourismus

  • Arbeitsmarkt

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Themen in dieser Ausgabe
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Konjunktur in der Schweiz
Die Konjunktur in der Schweiz war 2025 stark von der US-Zollpolitik und der damit verbundenen Unsicherheit geprägt.
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Konjunktur in Graubünden
Graubünden verzeichnete im Jahr 2025 mit 1.2 % ein respektables BIP-Wachstum und lag damit leicht über dem Schweizer Durchschnitt.
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Graubündens Exportwirtschaft
Die realen Exporte lagen in den ersten drei Quartalen 2025 leicht über den entsprechenden Vorjahresquartalen. Im vierten Quartal 2025 gingen sie jedoch deutlich zurück.
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Verkehrsdaten als Konjunktursignal
Der LKW-Verkehr gilt als wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Aktivität in Industrie, Gewerbe und Bauwirtschaft.
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Tourismus
Die Logiernächte entwickelten sich 2025 in Graubünden erfreulich. Nach einem verhaltenen Start im ersten Quartal lagen die kalendertagbereinigten Logiernächtezahlen mit wenigen Ausnahmen über den Werten der entsprechenden Vorjahresmonate.
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Arbeitsmarkt
Eine zeitnahe Einschätzung der Arbeitsmarktlage liefern die von der ×28 AG erhobenen Daten zu den online ausgeschriebenen Stellen. Bei unsicherem Geschäftsgang verzichten Unternehmen in der Regel zuerst auf Neueinstellungen, was sich in den Daten der Stellenanzeigen widerspiegelt.
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Fazit: Graubündens Konjunktur unter zunehmendem Druck.
Graubünden blickt auf ein insgesamt solides Jahr 2025 zurück, verlor jedoch gegen Ende des Jahres und im ersten Quartal 2026 deutlich an wirtschaftlicher Dynamik. Während der Tourismus mit steigenden Logiernächten weiterhin eine Stütze ist, zeigen sich in mehreren konjunktursensitiven Bereichen Bremsspuren: Die Exporte sind seit dem vierten Quartal 2025 rückläufig, der LKW-Verkehr ist deutlich gesunken, und auch am Arbeitsmarkt mehren sich die Zeichen einer Abschwächung. Die internationalen wirtschaftlichen Verwerfungen hinterlassen damit zunehmend ihre Spuren in der Bündner Konjunktur. Die jüngsten Entwicklungen im Persischen Golf sind in den vorliegenden Daten allerdings noch nicht berücksichtigt. Das Lagebild zeigt: Graubündens Konjunktur ist derzeit noch stabil, doch das Polster zur Abfederung negativer Risiken ist kleiner geworden.
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