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Graubündens Exportwirtschaft

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Stadt Chur von Oben beim Kreisel
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Rückgang seit Herbst 2025.

Die realen Exporte lagen in den ersten drei Quartalen 2025 leicht über den entsprechenden Vorjahresquartalen. Im vierten Quartal 2025 gingen sie jedoch deutlich zurück. Dieser Rückgang setzte sich auch im Januar und Februar 2026 fort. Diese Entwicklung zeigt sich nicht nur in Graubünden, sondern auch auf gesamtschweizerischer Ebene.

Interessanterweise sind für diesen Rückgang nicht die Exporte in die USA verantwortlich, sondern vor allem die Ausfuhren nach Deutschland und Italien (siehe Abb. 3b). Auf diese beiden Länder entfallen rund 30 % der Exporte Graubündens. Seit November 2025 liegen die Exporte in diese Märkte deutlich unter den Monatswerten des Vorjahres. Die Gründe dafür könnten sowohl in der schwachen Konjunktur dieser beiden Nachbarländer als auch in der amerikanischen Handelspolitik liegen. Gehen die Exporte dieser Länder in die USA zurück, wirkt sich dies auch auf die Zulieferer aus Graubünden aus.

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Reale Exporte aus Graubünden, 2024 – 2026
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Reale Exporte aus Graubünden nach Deutschland und Italien, 2024 – 2026
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Abbildung 3c weist die Entwicklung in den wichtigsten Exportzweigen Graubündens aus, der Chemie- und Pharmaindustrie, des Maschinenbaus sowie der Elektronik-, Optik- und Elektrotechnikbranche. Zusätzlich zeigt Abbildung 3c die Exportentwicklung der Sammelgruppe «Schmuck u.Ä.». Diese umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte, darunter auch medizinische Apparate und Materialien. Insgesamt macht diese Produktgruppe rund 10 % der Exporte Graubündens aus.

Die Branchendynamik zeigt ein deutlich gespaltenes Bild. Die Chemie- und Pharmaindustrie mit einem Exportanteil von rund 35 % konnte ihre realen Exporte bis in den Herbst 2025 stabil halten und teilweise sogar leicht steigern. Seit November 2025 gehen die Exporte im Vergleich zu den Vorjahresmonaten jedoch zurück.

Die Maschinenindustrie, auf die rund ein Viertel der Bündner Exporte entfallen, konnte ihre Ausfuhren nach einer längeren Schwächephase in den ersten drei Quartalen 2025 wieder leicht steigern. Seit dem vierten Quartal 2025 und in den ersten beiden Monaten 2026 sind die Exporte jedoch erneut rückläufig.

Die Elektronik-, Optik- und Elektrotechnikbranche mit einem Exportanteil von etwas mehr als 10 % bleibt das schwächste Segment. Ihre Exporte gehen seit 2022 kontinuierlich zurück. Auch für 2025 sowie die ersten Monate 2026 ist keine Stabilisierung erkennbar.

Positiv entwickelt sich hingegen die Sammelgruppe «Schmuck u.Ä.», die auch medizinische Apparate und Materialien umfasst. Die Exporte dieser Produktgruppe nahmen im Jahr 2025 im Durchschnitt um knapp 50 % zu.

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Wachstumsrate der realen Exporte Graubündens nach Branche
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