Die realen Exporte lagen in den ersten drei Quartalen 2025 leicht über den entsprechenden Vorjahresquartalen. Im vierten Quartal 2025 gingen sie jedoch deutlich zurück. Dieser Rückgang setzte sich auch im Januar und Februar 2026 fort. Diese Entwicklung zeigt sich nicht nur in Graubünden, sondern auch auf gesamtschweizerischer Ebene.
Interessanterweise sind für diesen Rückgang nicht die Exporte in die USA verantwortlich, sondern vor allem die Ausfuhren nach Deutschland und Italien (siehe Abb. 3b). Auf diese beiden Länder entfallen rund 30 % der Exporte Graubündens. Seit November 2025 liegen die Exporte in diese Märkte deutlich unter den Monatswerten des Vorjahres. Die Gründe dafür könnten sowohl in der schwachen Konjunktur dieser beiden Nachbarländer als auch in der amerikanischen Handelspolitik liegen. Gehen die Exporte dieser Länder in die USA zurück, wirkt sich dies auch auf die Zulieferer aus Graubünden aus.