Graubünden startete dynamisch ins Jahr 2025 und übertraf im ersten Halbjahr das Wachstum der Schweizer Gesamtwirtschaft. Im Juli lag das Wachstum bei 1.33%, im August bei 1.21%, was auf eine weiterhin solide Konjunkturlage hinweist. Für September zeichnet sich mit 0.94% jedoch eine leichte Abkühlung ab. Der Swiss REco-Nowcast weist für das dritte Quartal ein Wachstum von 1.16% aus – damit liegt Graubünden zwar knapp unter dem nationalen Wert, bleibt aber im positiven Bereich. Graubünden entwickelte sich in den ersten neun Monaten stärker als das Wallis, Thurgau und Bern, blieb jedoch hinter St.Gallen zurück, das im dritten Quartal eine besonders dynamische Expansion verzeichnete.
Insgesamt bleibt die Wirtschaftsleistung Graubündens stabil und auf einem soliden Niveau, auch wenn die Dynamik des Jahresbeginns nicht vollständig gehalten werden konnte.