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Politisches Erdbeben in Venezuela.

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Datum: 05.01.2026 Neu
​​Mit der Festnahme von Maduro beginnt das Jahr 2026 mit einem geopolitischen Beben, während die erste volle Handelswoche zahlreiche Wirtschaftsdaten bereithält.​

Im Fokus
 

  • Politisches Erdbeben in Venezuela.
    Die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte hat die geopolitische Lage verschärft. Der Vorfall ereignete sich ausserhalb der Handelszeiten, dürfte jedoch eine Neubewertung geopolitischer Risiken auslösen. Kurzfristig nehmen die Sorgen vor politischen Erschütterungen zu, was verstärktes Interesse an als wertstabil geltenden Anlagen wie Gold auslösen könnte. Gleichzeitig bestehen Annahmen, dass ein Eingreifen der USA mittelfristig Veränderungen ermöglicht, die den Zugang zu Venezuelas umfangreichen Erdölreserven erleichtern. Ein grösseres Angebot auf dem Ölmarkt hätte das Potenzial, die Energiepreise zu senken und dadurch positive Impulse für die weltweite Wirtschaft zu setzen.

  • Ausblick auf eine datenreiche Woche.

    Die erste volle Handelswoche des Jahres hält eine Vielzahl an Wirtschaftsdaten bereit. Am Montag richtet sich der Blick auf die USA, wo der ISM-Index veröffentlicht wird, der als bedeutender Indikator für die Stimmung in der amerikanischen Industrie gilt. Am Dienstag stehen in Deutschland die Inflationszahlen im Fokus. Am Mittwoch folgen dann die deutschen Einzelhandelsumsätze sowie die Euro-Inflation, bevor später der ISM-Index für den Dienstleistungssektor in den USA auf die Agenda kommt. Der Donnerstag fällt etwas ruhiger aus, allerdings werden die Inflationsdaten aus der Schweiz erwartet. Zum Wochenausklang wird es noch einmal spannend: Am Freitag stehen die Inflationszahlen aus China, die europäischen Einzelhandelsumsätze sowie, am Nachmittag, der US-Arbeitsmarktbericht und das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan auf dem Programm.​

 

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