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Investment Flows im Januar.

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Datum: 30.01.2026 Neu
Die globalen Aktienmärkte verzeichneten im Januar starke Zuflüsse, während die Nachfrage nach US-Aktien zurückging. Gold, Silber und Kupfer bleiben bei Investoren beliebt, doch die hohen Preise machen sie anfällig für Korrekturen.

Im Fokus
 

  • Investment Flows im Januar​.
    Auch im Januar blieben die Zuflüsse in Aktien mit weltweit rund 30 Mrd. US-Dollar sehr stark. Dabei zeigte sich erneut ein bekanntes Bild: Retail-Investoren nutzten selbst kleinere Kursrückgänge, um Aktien nachzukaufen. Auffällig ist die relativ geringe Nachfrage nach US-Aktien. Seit Anfang letzten Jahres entfällt ein zunehmend kleinerer Anteil der Aktienkäufe auf US-Titel, auch wenn weiterhin Zuflüsse zu verzeichnen sind. Am stärksten von der „Sell America“-Stimmung betroffen ist zweifellos der US-Dollar. Die Mehrheit der Spekulanten setzt auf einen sinkenden US-Dollar. Wenig überraschend sind die aktuellen Favoriten: Gold, Kupfer und vor allem Silber erfreuen sich einer starken Nachfrage seitens der Investoren. Allerdings machen die hohe Nachfrage, die starke Positionierung und der zuletzt rasante Preisanstieg Silber und Gold anfällig für eine Korrektur. In der aktuellen Phase zeigt sich auch bei Kryptowährungen, insbesondere beim Bitcoin, dass digitale Währungen keinen ultimativen Schutz bieten. Digitales Gold ist derzeit nicht mit physischem Gold gleichzusetzen.​

  • Unternehmensgewinne - tiefe Toleranz für Enttäuschungen​​.
    Die bisherigen Unternehmensberichte sind durchaus überzeugend, obwohl erst etwa 20 % der Unternehmen ihre Ergebnisse veröffentlicht haben. Mit einem Gewinnwachstum von 8 % in Europa und 16 % in den USA im Vergleich zum Vorjahr zeigen vor allem US-Unternehmen starke Ergebnisse. Doch trotz des Gewinnwachstums bleiben die Kursreaktionen eher verhalten. Die Finanzmärkte erwarten bereits deutliche Gewinnsteigerungen, was es erheblich erschwert, positiv zu überraschen. Auf der anderen Seite werden schwächere Ergebnisse jedoch stark abgestraft. Besonders im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) wird genau hingeschaut. So hat beispielsweise Microsoft aufgrund anhaltend hoher Investitionen in KI und gleichzeitig nachlassendem Wachstum im wichtigen Cloud-Geschäft einen deutlichen Kursverlust erlitten. Allein gestern verlor das Unternehmen mehr als 350 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung – ein Betrag, der die Marktkapitalisierung von etwa 96 % aller S&P-500-Mitglieder übersteigt.

 

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