Warten auf eine Antwort.
Die US-Regierung hat bislang noch nicht auf das vorgeschlagene Abkommen zur Verlängerung der Waffenruhe des Irans geantwortet.
In den USA richtet sich der Fokus in dieser Woche auf den Arbeitsmarktbericht für Mai. Es wird erwartet, dass sich die Beschäftigungsentwicklung fortsetzt, während die Arbeitslosenquote leicht ansteigen könnte. Dies würde auf eine fortdauernde Stabilisierung des US-Arbeitsmarktes hindeuten und der Federal Reserve angesichts der weiterhin erhöhten Inflation Spielraum für ein vorsichtiges Vorgehen bei künftigen Zinsentscheidungen lassen.
Am Mittwoch wird zudem die ISM-Umfrage für den Dienstleistungssektor veröffentlicht. Die Ergebnisse könnten Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung und die Kostenentwicklung liefern, insbesondere vor dem Hintergrund der geopolitischen Lage im Nahen Osten und der zuletzt schwächeren Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe.
In der Eurozone stehen die Verbraucherpreisdaten für Mai im Fokus, insbesondere die Entwicklung der Kerninflation. Derzeit werden keine ausgeprägten Zweitrundeneffekte erwartet.
Die globalen Konjunkturdaten sowie die weiterhin erhöhten, jedoch gegenüber früheren Höchstständen moderateren Energiepreise dürften auch in der kommenden Woche wichtige Einflussfaktoren für die Entwicklung an den Aktienmärkten bleiben.