Unsicherheit über KI und Handel dämpft US-Börsen.
Die US-Aktienmärkte starteten schwach in die Woche. Anleger hielten sich zurück, da Unsicherheit über mögliche Folgen von Künstlicher Intelligenz für Unternehmensgewinne sowie neue handelspolitische Spannungen die Risikobereitschaft dämpften. Besonders Technologie- und Finanzwerte standen unter Druck. Belastend wirkt zudem die unklare Handelspolitik zwischen den USA und Europa: Nach juristischen Entscheiden zu bestehenden Abgaben wird über neue Importzölle diskutiert, während geplante Vereinbarungen vorerst auf Eis liegen.
Konjunktur: Geschäftsklima in Deutschland stabilisiert sich, US-Industrie schwächelt.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Februar überraschend aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex, ein wichtiger Frühindikator, legte stärker als erwartet zu, gestützt von Industrie, Bau und Dienstleistungen. Die Zeichen stehen vorsichtig auf Erholung, auch wenn der Aufschwung noch fragil bleibt und handelspolitische Risiken bestehen. Ein anderes Bild zeigt sich in den USA: Dort gingen die Industrieaufträge zum Jahresende zurück. Bereinigt um den Transportsektor ergibt sich zwar noch ein kleines Plus, insgesamt deutet die Entwicklung aber eher auf eine Abkühlung als auf Beschleunigung hin.