Aktuell warten die USA auf die Antwort des Irans zu einem Memorandum, das den Weg zu einem anhaltenden Frieden ebnen soll. Gleichzeitig kam es gestern erneut zu kriegerischen Auseinandersetzungen in der Strasse von Hormuz. Die Finanzmärkte schwankten in der Folge dieser Woche zwischen der Hoffnung auf eine Lösung und der Angst vor einem anhaltenden oder sich möglicherweise verschärfenden Konflikt. Gestern und in der Nacht auf heute überwogen in den USA und Asien die Ängste, was zu Korrekturen an den Aktienmärkten führte – insbesondere von den zuletzt erreichten Höchstständen.
Positiv zu bewerten ist, dass es diesmal ein schriftliches Dokument gibt, das eine Lösung ermöglichen könnte. Zudem wird immer deutlicher, dass die US-Blockade auch der iranischen Regierung erheblich schadet. Gleichzeitig wird die Lagerkapazität im Iran knapp. Ohne eine Lösung steuern beide Seiten auf einen kritischen Wendepunkt zu.