GKB Solaranlagen

Die wichtigsten ESG-Strategien im Überblick

Autor: Florian Tromm

​Eine immer wichtiger werdende Rolle für Anlegerinnen und Anleger in der Investmentlandschaft sind ESG-Faktoren. Also die Bereiche Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.

 

Im Anlagegeschäft kursieren unterschiedliche Investmentstrategien, die ESG-Faktoren einbeziehen. Die ESG-Strategien erlauben es die Performance zu steigern, die Risiken zu managen und auch in Anlagestrategien die persönlichen Werte zu berücksichtigen.

Über die verbreitetsten ESG-Strategien geben wir einen Überblick.

ESG Strategien

  • Normbasiertes Screening
  • Ausschlusskriterien
  • Positivselektion
  • Best-in-Class-Ansatz
  • ESG-Integration
  • ESG-Stimmrechtsausübung
  • ESG-Engagement

Investments werden auf ihre Konformität mit bestimmten internationalen Standards und Normen, z.B. dem UN Global Compact oder den ILO Kernarbeitsnormen überprüft. Auch die Konformität mit werte/religionsbasierten Normenkatalogen können unter diesen Ansatz subsumiert werden.

​Bestimmte Investments wie z.B. Unternehmen, Branchen oder Länder werden aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen, wenn sie gegen gewisse Kriterien verstossen. Ausschlusskriterien können werte und/oder normbasiert begründet sein.
​Es werden die Investmentobjekte ausgewählt, die ethische, ökologische, soziale oder Governancespezifische-Kriterien besonders gut erfüllen.
​Die besten Unternehmen einer Branche, Kategorie oder Klasse werden ausgewählt, basierend auf ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance).
​ESG-Kriterien bzw. ESG-Risiken werden explizit in die traditionelle Finanzanalyse von Unternehmen einbezogen. Sie sind integraler Bestandteil davon.
​Aktionärsrechte werden auf der Generalversammlung ausgeübt, um die Unternehmenspolitik bezüglich ESG-Kriterien zu beeinflussen.
​Der Investmentmanager tritt in einen aktiven und langfristig angelegten Dialog mit Unternehmen, um deren Verhalten bezüglich ESG-Kriterien zu verbessern.

Weiterführende ESG Strategien

  • Nachhaltiger Themenansatz
  • Impact Investing
  • Klimastrategie
  • Karitativer Beitrag

Der Fonds investiert in Vermögenswerte, die inhaltlich einen ESG-Bezug haben, z.B. Umweltschutz, Energieeffizienz, Wasserknappheit.

​Anlagen in Anleihen, Unternehmen oder Fonds, die neben finanziellen Zielen auch eine messbare positive ökologische oder soziale Wirkung anstreben.

​Investments werden so ausgewählt, dass sie die CO2-Bilanz von Porfolios verbessern oder dass sie dazu beitragen, finanzielle Klimarisiken zu kontrollieren oder eine positive Klimawirkung («Impact») zu erreichen.

​Einige Fonds (sog. CharityFonds) spenden einen Teil ihrer Erträge zu Gunsten wohltätiger Zwecke. Dies ist keine eigentliche Investmentstrategie, sondern ein Spezialfall sozialen Engagements.

(Beschrieb der ESG-Strategien in Anlehnung an die IFZ Sustainable Investments Studie 2021 und Forum nachhaltige Geldanlagen (FNG)) 

In weiteren Artikeln rund um Nachhaltigkeit gehen wir in der Rubrik «Nachhaltigkeit» auf vertiefende Themen wie Nachhaltigkeit im Anlagegeschäft der GKB, Wie funktioniert nachhaltiges Anlegen, Nachhaltigkeitsfonds sowie weitere interessante Entwicklungen in Bezug auf Nachhaltigkeit.

 

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