Der Schweizer Immobilienmarkt profitiert weiterhin von einer robusten Nachfrage nach Wohnraum bei gleichzeitig begrenztem Angebot. Die landesweite Leerwohnungsziffer sank auf 0.93 Prozent und fiel damit erstmals seit rund 15 Jahren unter die Marke von einem Prozent. Besonders in den wirtschaftlichen Zentren und deren Agglomerationen bleibt das Wohnungsangebot knapp.
Die geringe Bautätigkeit der vergangenen Jahre und strukturelle Hemmnisse bei der Schaffung zusätzlichen Wohnraums tragen zur angespannten Marktsituation bei. Zwar deuten steigende Baubewilligungen auf eine allmähliche Belebung der Wohnungsproduktion hin, eine rasche Entspannung ist jedoch nicht absehbar. Die Wohnungsknappheit stützt sowohl die Mietentwicklung als auch die Preise von Renditeliegenschaften und selbstgenutztem Wohneigentum.