Gestern stand das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping im Zentrum der Aufmerksamkeit. Beide betonten die Bedeutung einer konstruktiven Zusammenarbeit und vermieden Konfrontationen, konnten jedoch bislang keine konkreten Ergebnisse präsentieren. Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass die beiden Länder weiterhin in einen Zollstreit verwickelt sind. Die Gespräche werden heute fortgesetzt.
Die jüngsten Daten zur Entwicklung der Konsumenten- und Produzentenpreise zeigen, dass die Inflation in den USA wieder anzieht. Hauptursache sind die gestiegenen Energiepreise, während sich die für die US-Notenbank entscheidende Kerninflation kaum verändert hat. Allerdings erschweren Ölpreise über 100 US-Dollar und die weiterhin blockierte Strasse von Hormus mögliche Zinssenkungen. Sollte dieser Zustand anhalten, könnte sogar eine Zinserhöhung wahrscheinlicher werden. Der neue Fed-Präsident steht vor der Herausforderung, die Zinsen zu senken, übernimmt jedoch die höchste Inflation der letzten drei Jahre.
Unternehmensgewinne überzeugen.
Trotz hoher Inflation, geopolitischer Spannungen und steigender Zinsen konnten die Unternehmensgewinne insgesamt überzeugen. Besonders in den USA zeigte das erste Quartal ein starkes Gewinnwachstum von 16 %, angetrieben durch Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz. In Europa bleibt der Ausblick jedoch gedämpft: Rund 75 % der Unternehmen berichten von sinkender Nachfrage oder höheren Inputkosten, die durch den Konflikt im Iran verursacht werden.