Geopolitische Spannungen und Zinssorgen belasten.
Die Finanzmärkte standen zum Wochenbeginn vor mehreren Herausforderungen. Die gegenseitigen Angriffe zwischen Iran und Israel sorgten für Unsicherheit und liessen den Ölpreis ansteigen, auch wenn sich die Lage im Tagesverlauf etwas beruhigte. Zusätzlich belasteten die Aussicht auf mögliche Zinserhöhungen in den USA sowie Zweifel, ob die Erwartungen an Künstliche Intelligenz zu hoch gesteckt sind, die Stimmung. In diesem Umfeld starteten die Aktienindizes mehrheitlich im Minus in die neue Woche, konnten die anfänglichen Verluste jedoch im Laufe des Tages teilweise eingrenzen.
Ende der Aktienmarktrally?
Die Finanzmärkte werden derzeit von zwei grossen Themen geprägt. Einerseits ist der riesige Investitionsboom rund um die Künstliche Intelligenz ein dominierendes Thema. Unternehmen investieren Milliarden in Rechenzentren, Halbleiter, Speicherchips, Stromnetze und Energieversorgung. Dabei wächst die Nachfrage nach Rechenleistung weiterhin schneller als das Angebot. Der KI-Boom ist mittlerweile der Wachstumstreiber – vor allem in den USA, aber auch asiatische Länder wie Taiwan oder Südkorea profitieren. Auf der anderen Seite steigen die geopolitischen Risiken an. Zwar gehen wir weiterhin davon aus, dass es schliesslich zu einer Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran kommen wird. Doch zunehmend spielt auch der Zeitpunkt der Lösung eine immer wichtigere Rolle. Mehr dazu im aktuellen
GKB Anlage-Fokus.