Mit der Pensionierung beginnt auch finanziell eine neue Lebensphase. Das Erwerbseinkommen fällt weg und wird durch Leistungen aus AHV und Pensionskasse, Vorsorgekapital sowie Erträge und Entnahmen aus dem freien Vermögen ersetzt. Die steigende Lebenserwartung verlängert dabei den finanziellen Planungshorizont. Wer mit 65 in Pension geht, kann noch zwanzig, dreissig oder mehr Jahre vor sich haben.
Darin liegt eine zentrale Herausforderung: Wie lange das Vermögen zur Finanzierung des Ruhestands beitragen muss, lässt sich nicht exakt planen. Eine zu vorsichtige Planung kann Renditechancen ungenutzt lassen und die Kaufkraft durch Inflation schmälern. Zu hohe Risiken wiederum können dazu zwingen, in ungünstigen Marktphasen Vermögenswerte für den Lebensunterhalt verkaufen zu müssen. Gefragt ist eine Struktur, die Sicherheit, Liquidität und Rendite bedarfsgerecht verbindet.