Die finanzielle Vorbereitung auf das Alter setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Mit etwas Eigeninitiative und klarer Planung lassen sich erhebliche Vorteile erzielen. Eine aktive Mitgestaltung kann sowohl auf individueller als auch betrieblicher Ebene zu spürbaren Verbesserungen führen. So sind Unternehmen, die einer Pensionskasse angeschlossen sind, gesetzlich verpflichtet, eine Vorsorgekommission zu wählen. Diese setzt sich paritätisch aus Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer zusammen. Die Vorsorgekommission kann aktiv zur Optimierung der Vorsorgelösungen beitragen.
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Weitsicht statt Zufall: Rendite mit der passenden Vorsorgelösung.
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Piz Bernina
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Von Hugo Blumenthal: Gute Vorsorge beginnt mit einer klaren Strategie. Wie auf einer Bergtour zählt nicht nur das Ziel, sondern auch die richtige Ausrüstung und Vorbereitung. Eine durchdachte Vorsorgestrategie behält deshalb nicht nur die 3. Säule, sondern auch die 2. Säule – die Pensionskasse – im Blick.
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Vorsorge als Arbeitgebervorteil
Moderne, auf das Unternehmen zugeschnittene Pensionskassenlösungen schaffen einen klaren Mehrwert – sowohl für Arbeitgeber als auch für deren Mitarbeitende. Besonders effektiv sind sie, wenn sie flexibel gestaltet und digital zugänglich sind. Flexibilität zeigt sich zum Beispiel darin, dass Mitarbeitende im Rahmen frei wählbarer Sparpläne jährlich über die Höhe ihrer eigenen Beiträge entscheiden können. Auf diese Weise erhalten die Angestellten mehr Einfluss auf ihre Altersvorsorge und werden aktiv in den Vorsorgeprozess eingebunden. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Arbeitgeber bereit ist, über die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbeiträge hinaus mehr einzuzahlen. Arbeitgeber, die solche Modelle anbieten, schaffen eine wertvolle Differenzierung, steigern ihre Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt und positionieren sich als verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Unternehmen.
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Blick auf Arosa
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Passende Pensionskassenlösung: Gestaltungsmöglichkeiten
Grosse Betriebe verfügen über das Potenzial, eine firmeneigene Pensionskassenstiftung zu gründen. Aber auch kleine und mittelgrosse Unternehmen, bei denen sich Aufwand, Nutzen und Risiko einer eigenen Pensionskasse nicht lohnen, haben die Möglichkeit, ihren Mitarbeitenden eine moderne und marktgerechte Vorsorge mit entsprechender Flexibilität zu bieten. In diesem Fall sind Lösungen wie Separate Account Modelle für mittelgrosse Betriebe zu prüfen. Sie unterscheiden sich von herkömmlichen Sammelstiftungen in der Regel durch eine höhere Aktienquote, was sich mittel- bis langfristig positiv auf die Rendite auswirkt. Besonders der Zinseszinseffekt spielt eine wichtige Rolle für die Höhe des Altersguthabens: Eine um 1 % höhere Verzinsung über 40 Jahre führt zu einem um mehr als 18 % höheren Altersguthaben.
Ganzheitlich denken, gezielt optimieren
Herausforderungen in der Vorsorge verlangen einen umfassenden Blick. Die Sensibilisierung für Optimierungsmöglichkeiten sollte deshalb auf die private und die berufliche Ebene abgestimmt sein. Wenn etwa eine kollektive Lösung – wie eine Pensionskasse – bereits viele Anforderungen erfüllt, sollte dieses Potenzial genutzt werden. Die Arbeitgeber tragen meist die Hauptverantwortung für die Auswahl und Umsetzung geeigneter Pensionskassenlösungen. Ein gut geplantes Vorsorgekonzept eines Unternehmens steigert dessen Ansehen auf dem Arbeitsmarkt und steuert somit zu einem grösseren Unternehmenserfolg bei.
Renditebeispiel der Pensionskasse
Frühzeitige Vorbereitung zahlt sich aus. Schon kleine Schritte machen auf lange Sicht einen grossen Unterschied aus, besonders, wenn sie konsequent verfolgt und mit einer klaren Strategie kombiniert werden.
Langfristiger Anlagehorizont: Wer über einen langen Anlagehorizont, zum Beispiel über 15 Jahre oder länger, investiert, profitiert vom Zinseszins-/Wachstumseffekt – sowohl in der 2. wie auch in der 3. Säule.
Flexible Pensionskassenlösungen: Das Wahlmodell über die Höhe des Einzahlungsbeitrags am Beispiel der Pensionskasse Graubünden mit drei Sparstufen (Basic, Standard, Plus) zeigt, wie gezielte Wahlsparmöglichkeiten die Altersvorsorge für Arbeitnehmende individualisieren und verbessern können.
Säule 3a mit Anlagestrategie
Wer über 25 Jahre hinweg konsequent jährlich CHF 7’000 in die Säule 3a einzahlt und das Geld in Wertschriften mit einer angenommenen jährlichen Rendite von 3 % anlegt, kann etwa CHF 95’000 an Erträgen erzielen. Das entspricht ungefähr einem Drittel der eingezahlten Summe. Der Preis für die höhere Rendite sind stärkere Schwankungen der Anlagen. Bei einem ausreichend langen Anlagehorizont lassen sich solche Schwankungen problemlos aussitzen. Zudem mildern jährliche Einzahlungen die Auswirkungen von Kursschwankungen über den Durchschnittspreiseffekt.
Fazit
Egal, ob auf der Bergtour oder im Finanzgeschäft, eine sorgfältige Vorbereitung und Planung ist für ein erfolgreiches Resultat zentral.
KMU Beratung
Ganzheitlich für Ihren Unternehmenserfolg.
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