Christoph Schlatter ist Geschäftsführer der Laudinella AG in St. Moritz. Das Unternehmen verbindet Hotellerie, Gastronomie und Kultur unter einem Dach. Im Interview spricht er über Gastfreundschaft, die Entwicklung des Hauses und darüber, wie wichtig Vertrauen bei grossen Investitionen ist.
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Ein offenes Haus für Gäste und Einheimische.
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Laudinella
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Was macht einen Hotel- und Gastrobetrieb zu einem Ort, an den Gäste gerne zurückkehren? Im Rahmen unserer KMU-Kampagne sprechen wir mit Unternehmerinnen und Unternehmern aus Graubünden über ihre Erfahrungen, ihre Herausforderungen und darüber, was eine verlässliche Partnerschaft ausmacht.
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Herr Schlatter, was zeichnet die Laudinella AG aus?
Die Laudinella ist aus einer Genossenschaft entstanden und hat ihre Wurzeln in der Kultur. Dieser Gedanke prägt uns bis heute. Wir verstehen uns als offenes Haus für Gäste und Einheimische. Gleichzeitig investieren wir bewusst in Kultur: von grossen Konzerten bis zu kleineren Veranstaltungen. Das gehört zu unserer Identität.
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Was bedeutet Gastfreundschaft für Sie persönlich?
Ein Hotel- und Gastrobetrieb ist von Menschen für Menschen. Unser Ziel ist nicht einfach, ein Produkt anzubieten, sondern unseren Gästen ein Gefühl zu vermitteln. Sie sollen sich bei uns willkommen und wohlfühlen. Daran arbeiten wir jeden Tag.
Sie beschäftigen viele Mitarbeitende. Welche Bedeutung haben sie für den Erfolg Ihres Unternehmens?
Eine gute Gastfreundschaft entsteht durch motivierte Mitarbeitende. Deshalb investieren wir bewusst in gute Arbeitsbedingungen und möchten ein Umfeld schaffen, in dem sich unsere Mitarbeitenden entwickeln können. Nur so können sie unseren Gästen ein besonderes Erlebnis bieten.
Wie haben sich die Erwartungen der Gäste in den letzten Jahren verändert?
Viele Gäste achten heute stärker auf den Preis. Zudem beobachten wir einen Trend hin zu alkoholfreien Getränken. Deshalb haben wir unser alkoholfreies Getränkeangebot gezielt erweitert.
Sie haben in den vergangenen Jahren stark investiert. Welche Rolle spielte dabei die GKB?
Die Investitionen waren für die Weiterentwicklung unseres Hauses entscheidend. Die GKB hat in einer wichtigen Phase Vertrauen in unser Management und unser Konzept gesetzt. Dieses Vertrauen hat wesentlich dazu beigetragen, das Potenzial unseres Hauses besser ausschöpfen zu können.
Was sind Ihre Pläne für die kommenden Jahre?
Wir möchten unsere bestehenden Häuser sorgfältig weiterentwickeln und mit dem Hotel Reine Victoria ein weiteres traditionsreiches Haus in St. Moritz erneuern. Gleichzeitig prüfen wir weitere Projekte. Dabei geht es uns nicht einfach um Wachstum. Uns interessieren Hotels mit Charakter und Geschichte, deren Identität wir bewahren und behutsam in die Zukunft führen möchten.