Mehr als eine Bank: Wie die GKB Graubündens Wirtschaft stärkt.
Als zentrale Akteurin der Bündner Volkswirtschaft trägt die Graubündner Kantonalbank wesentlich zur Wirtschaftskraft des Kantons bei. Ihre Wirkung entfaltet sie über verschiedene Kanäle: Als Finanzdienstleisterin schafft sie die Voraussetzungen für Investitionen, Unternehmertum und wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig ist sie selbst Wirtschaftsfaktor, Arbeitgeberin und Impulsgeberin – mit positiven Effekten für Unternehmen, Bevölkerung und den Wirtschaftsstandort Graubünden.
Die Studie beziffert den gesamten volkswirtschaftlichen Fussabdruck der GKB auf 415 Millionen Franken. Damit hängen 2.6 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung Graubündens direkt oder indirekt mit der Bank zusammen.
Diese Wertschöpfung entsteht nicht allein innerhalb der Bank. Die GKB beschäftigt über 1'000 Mitarbeitende, vergibt jährlich Aufträge an Unternehmen im Kanton und stärkt mit den Einkommen ihrer Mitarbeitenden (104 Millionen Franken) die regionale Kaufkraft. Hinzu kommen zahlreiche Zulieferer und Dienstleistungsunternehmen, die von der Geschäftstätigkeit der Bank profitieren. So lassen sich 1.2% aller Arbeitsplätze und 1.5% aller Arbeitnehmereinkommen in Graubünden auf die Aktivitäten der GKB zurückführen.
Besonders deutlich zeigt sich die volkswirtschaftliche Bedeutung der GKB bei den kleinen und mittleren Unternehmen. Sie bilden das Rückgrat der Bündner Wirtschaft und sind gleichzeitig in besonderem Mass auf regional verankerte Finanzierungspartner angewiesen.
Die GKB vergibt jährlich Unternehmenskredite von rund 14 Milliarden Franken. Rund 60 Prozent der Ausleihungen gehen an Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitenden – genau jene Betriebe, die oftmals keinen einfachen Zugang zum nationalen oder internationalen Kapitalmarkt haben. Investitionen in neue Maschinen, Betriebserweiterungen, Nachfolgelösungen oder Innovationen werden dadurch überhaupt erst möglich.
Die Rolle der GKB endet jedoch nicht bei der Finanzierung. Mit der Unterstützung für die Stiftung INNOZET und dem Engagement für den Technopark Graubünden fördert sie auch junge Unternehmen und innovative Geschäftsideen. Damit trägt sie dazu bei, dass Unternehmertum und Innovation im Kanton entstehen und langfristig Arbeitsplätze schaffen.
Von der wirtschaftlichen Stärke der GKB profitiert auch der Kanton direkt. Die Aktivitäten der GKB lösen beim Kanton und den Gemeinden direkte und indirekte Einnahmen in der Höhe von insgesamt 118.1 Millionen Franken aus. Das entspricht rund 11% des kantonalen Fiskalertrags.
Die Studie macht aber auch deutlich, dass sich der Nutzen der GKB nicht allein in Franken messen lässt. Mit ihrem flächendeckenden Geschäftsstellennetz, ihrer regionalen Verankerung sowie ihrem Engagement für Innovation, Kultur, Sport und Gesellschaft stärkt sie die Attraktivität des Wirtschafts- und Lebensraums Graubünden.