Ökologische Schwerpunkte

Ihre Nachhaltigkeit. Unsere Ökologie.

Auf Basis langfristiger Interessen im Sinne künftiger Generationen.

In der Betriebsökologie wollen wir unseren ökologischen Fussabdruck unter Beachtung ökonomischer Kriterien kontinuierlich reduzieren. Ziel ist es, die geltenden Gesetze bezüglich Energie und Ökologie deutlich zu unterbieten.

 

Treibhausgasemissionen 

 

  • Material
  • Energie
  • Wasser
  • Emissionen
  • Abwasser
  • Abfall
  • Produkte und Dienstleistungen

Materialverbrauch
Da die GKB kein Produktionsbetrieb ist, beschränken sich unsere Angaben auf den Papierverbrauch (entspricht VfU-Indikator 3). Neben dem Gebäudebetrieb beeinflusst dieser die ökologischen Leistungskennzahlen der Bank am deutlichsten. Die Herstellung von Papier benötigt viel Energie und Wasser und verursacht bedeutende Treibhausgasemissionen. Analog zu unseren Bemühungen zur Reduktion des Energieverbrauchs streben wir eine deutliche Senkung des Papierverbrauchs an. Durch die konsequente Förderung des elektronischen Geschäftsverkehrs und interne Sensibilisierungsmassnahmen konnten wir den FTE-bereinigten Gesamtpapierverbrauch seit 2010 um zirka 22 Prozent senken.

Einsatz von Recyclingmaterialien
93 Prozent ihres gesamten Papierverbrauchs deckt die GKB mit Recyclingpapier. Dies ist im Vergleich zu anderen Banken ein sehr guter Wert.

Papierverbrauch

Vielfalt und Chancengleichheit

 

Durch die Digitalisierung sowie interne Sensibilisierungsmassnahmen reduzierten wir im Berichtsjahr unseren Papierverbrauch auf 165 Kilogramm pro Mitarbeitenden. Darin enthalten ist auch der Verbrauch im Zusammenhang mit der Kundenkommunikation.

​​Direkter Energieverbrauch

Für den direkten Energiebedarf setzen wir auf den Einsatz von erneuerbaren Energien und auf eine Steigerung der Energieeffizienz. Unseren Stromverbrauch decken wir seit 2013 vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen ab. Die Energieeffizienz wird durch aktives Energiemanagement und eine sukzessive energietechnische Verbesserung von Gebäuden und Infrastrukturanlagen erhöht. Am Hauptsitz werden bereits seit 2009 durch einen externen Berater in Zusammenarbeit mit dem Hausdienst betriebliche Massnahmen zur Energieoptimierung umgesetzt.

Im Berichtsjahr wurden im Verwaltungsgebäude Engadinstrasse umfangreiche Sanierungen der Heizungs- und Lüftungsanlagen gestartet. Dabei werden bis 2020 energieeffiziente Konzepte umgesetzt. Den Planungswert der GKB für die Senkung des Energieverbrauchs im Berichtsjahr (–13 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 2010) konnten wir mit einer aktuellen Reduktion von 27 Prozent deutlich unterschreiten. Damit wurde der Zielwert von 2025 (–25 Prozent im Vergleich zu 2010) bereits übertroffen.

Der Energieverbrauch stieg im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 1.4 Prozent an. Dies ist auf einen höheren Energieverbrauch des Rechenzentrums am Hauptsitz zurückzuführen. Im Vergleich zum Basisjahr 2010 können wir trotzdem eine Reduktion des jährlichen Gesamtenergieverbrauchs um zirka 2.4 GWh vorweisen.

Gasamteergieverbrauch

 

Vielfalt und Chancengleichheit

 

Indirekter Energieverbrauch
Den indirekten Energieverbrauch (zum Beispiel Strom für die Pumpen zum Transport von heissem Wasser von der Kehrichtverbrennungsanlage GEVAG in Trimmis zur GKB) konnten wir in den letzten Jahren deutlich senken (59 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 2010). Zusammen mit den Einsparungen beim direkten Energieverbrauch (zum Beispiel Heizkosten) erfolgte im Berichtsjahr eine deutliche Reduktion der genutzten Primärenergie von 46 Prozent.

Die deutliche Senkung des indirekten Energieverbrauchs seit dem Basisjahr 2010 erfolgte im Wesentlichen durch die Reduktion des direkten Energieverbrauchs, die Umstellung auf erneuerbare Energien sowie die Senkung des Materialeinsatzes bzw. die Erhöhung des Recyclinganteils beim Papier.

​​Gesamtwasserverbrauch nach Quellen
Da das Wasser von der lokalen Wasserversorgung bezogen wird, erfolgt hier keine Aufteilung nach Quellen. Unseren Wasserverbrauch reduzierten wir gegenüber dem Basisjahr 2010 um 9 Prozent.

Anteil an rezykliertem Wasser
Als Bank hat die GKB nur einen geringen Wasserverbrauch. Dieser wird von den lokalen Wasserversorgungen bezogen.

​​Emission klimarelevanter Gase
Die Treibhausgasemissionen betragen im Berichtsjahr pro Mitarbeitenden 1’524 kg CO2e. Die gesamthaften Treibhausgasemissionen der GKB haben sich damit gegenüber dem Basisjahr 2010 von 1’616 Tonnen um 489 Tonnen auf 1’127 Tonnen CO2 pro Jahr verringert. Dies entspricht einer Reduktion von 30 Prozent.

 

Initiativen und Resultate zur CO2-Emission
Zur Erreichung unserer Klimaziele (Klimaneutralität bis 2015, Reduktion der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bis 2025 gegenüber dem Basisjahr 2010) setzen wir in erster Priorität auf eine Vermeidung bzw. Reduktion von direkten und indirekten Treibhausgasemissionen. Erst in zweiter Priorität sollen die Emissionen über Kompensationsmassnahmen reduziert werden. Seit 2015 kompensiert die Bank in Zusammenarbeit mit der Schweizer Stiftung myclimate die gesamten noch nicht durch eigene Massnahmen eliminierten Treibhausgasemissionen.

Treibhausemmissionen

 

Vielfalt und Chancengleichheit

 

Folgende Schritte wurden beispielsweise zur Reduktion der Treibhausgasemissionen eingeleitet:

  • Umstellung von zahlreichen Papierarten auf Recyclingpapier
  • Erhöhung der Nutzung des öffentlichen Verkehrs
  • Umstellung von zwei Geschäftsstellen auf Fernwärme aus Biomasse

Durch die Umstellung des Hauptsitzes auf Fernwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage in Trimmis wird im folgenden Jahr noch eine weitere Reduktion der Treibhausgasemissionen erfolgen.

Gesamtabwassermenge
Im Berichtsjahr fielen bei der GKB rund 17 Millionen Liter Abwasser an (–19 Prozent gegenüber 2012). Das Abwasser der GKB fliesst in das lokale graubündnerische Kanalisationssystem.
Gesamtabfallmenge
Als Bank verursacht die GKB keine wesentlichen Freisetzungen von Schadstoffen oder von gefährlichen Abfällen. Durch eine kontinuierliche Sensibilisierung der Mitarbeitenden weisen wir eine bedeutende Recyclingrate von 83 Prozent vor.

Aktionen zur Senkung der Umweltbelastungen
Die GKB bietet Produkte und Dienstleistungen im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie an. Mit der Minergie®-Hypothek trägt die Bank zur Förderung des energieeffizienten Wohnbaus bei. Entwicklungen und neue Ansätze zur Förderung von Renovationsbauten und zur Unterstützung von Energieberatungen werden laufend geprüft.​

​Nachhaltige Anlagen haben bei der GKB Tradition. Wir nutzen ein Nachhaltigkeitsresearch, das Analysen und Bewertungen nach Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance-Kriterien für Aktien und Obligationen beinhaltet.

 

 Ihr nächster Schritt

 Ihre Kontaktperson

Plutarch Chiotopulos

Redaktor Marketing und Kommunikation
+41 81 256 83 13

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 Nachhaltiger Klimaschutz

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