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Heissluftballon über den Büdner Bergen
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März 2026
Anlage-Fokus
Daniel Lüchinger, Chief Investment Officer, erklärt im Interview mit Gabriela Conrad-Alig, Head Investment Communications, welche Chancen sich im aktuellen Umfeld ergeben und wie sich die GKB für die kommenden Monate anlageseitig positioniert.​​
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Gabriela Conrad und Daniel Lüchinger
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An der Börse gewinnen meistens die Optimisten.
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Daniel Lüchinger
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Chief Investment Officer
Auf einen Blick

Das wirtschaftliche Gesamtbild präsentiert sich weiterhin stabil. In unserem Hauptszenario erwarten wir eine kurze Kriegsdauer im Iran mit überschaubaren wirtschaftlichen Folgen. Sollte der Krieg jedoch länger andauern, ist mit negativen Auswirkungen auf das aktuell gute fundamentale Bild zu rechnen.

Mit Blick auf das regionale Wachstum ist eine deutliche Divergenz zwischen der Eurozone und den USA ersichtlich. Das Wachstum in den USA wird deutlich weniger stark vom Energiepreisanstieg belastet.

Aktuell halten wir bei Obligationen ein Untergewicht, während Aktien übergewichtet sind. Innerhalb der Aktien verschieben wir die Gewichte etwas weg von den Schwellenländern, globale Small Caps bleiben übergewichtet. Schweizer Immobilien und Gold sind neutral gewichtet.

Aktuelle Lage

Das wirtschaftliche Gesamtbild ist stabil. Die Vorlaufindikatoren signalisieren eine Fortsetzung der globalen Wachstumsphase; ein Zyklusende ist nicht in Sicht. Die global verfügbare Liquidität und eine stützende Fiskalpolitik bilden ein starkes Fundament. Die Mehrheit der Wirtschaftsdaten überrascht weiterhin positiv, was die Widerstandsfähigkeit der globalen Märkte unterstreicht. Entscheidend für die Fortsetzung der aktuellen Marktdynamik ist die Dauer des Krieges im Iran.

Die Weltwirtschaft befindet sich in einer soliden Expansionsphase ohne Anzeichen einer Rezession. In unserem Basisszenario gehen wir davon aus, dass der Konflikt in den nächsten drei Monaten gelöst wird und die wirtschaftlichen Folgen damit überschaubar bleiben. Grundsätzlich gilt: Je länger der Krieg andauert, desto negativer sind die Auswirkungen auf das aktuell gute fundamentale Bild.

Wir beobachten derzeit eine klare Divergenz der zyklischen Wachstumstrends zwischen der Eurozone und den USA. Die Wachstumsdynamik hat sich seit Kriegsausbruch zu Gunsten der USA verschoben. In der Eurozone ist die Wahrscheinlichkeit angestiegen, dass das Wachstum negativ überraschen wird.

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Wachstumsausblick für 2026
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Quelle: LSEG, Graubündner Kantonalbank (Stand: 30.03.2026)
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Die Wirtschaft in den USA kühlte sich im letzten Quartal 2025 stärker ab als erwartet. Das Wachstum bleibt intakt und das Niveau im globalen Vergleich attraktiv. Die Vorlaufindikatoren präsentieren sich nach wie vor robust. Am Arbeitsmarkt lassen sich gewisse Schwächesignale erkennen, die Abkühlung verläuft aber graduell. Die Inflation ist rückläufig, befindet sich jedoch noch über dem Zielband der US-Notenbank Fed. In ihrem jüngsten Zinsentscheid belässt die Fed die Zinsen erwartungsgemäss in der Spanne von 3.5 bis 3.75 Prozent.

In der Eurozone sind mit Blick auf das Wirtschaftswachstum erste zaghafte Effekte der Konjunkturpakete ersichtlich (beispielsweise in Deutschland). Die Inflation liegt um den Zielbereich von 2 Prozent, wobei der Krieg im Iran diesbezüglich ein Risiko darstellt. Die Europäische Zentralbank (EZB) befindet sich im Spannungsfeld zwischen Wachstum- und Inflationsentwicklung. An ihrer letzten Zinssitzung beliess die EZB ihren Leitzins stabil – signalisierte aber höchste Wachsamkeit.

In der Schweiz wird das Wachstum 2026 im Bereich von 1 Prozent liegen. Die Inflation bleibt weiterhin sehr tief. Dies stützt die Kaufkraft der privaten Haushalte. Aufgrund der gestiegenen Energiepreise sind die Deflationssorgen zuletzt deutlich gesunken. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) liess ihren Leitzins wie erwartet bei null Prozent. Um den Aufwertungsdruck auf den Schweizer Franken abzufedern, setzt sie verstärkt auf Deviseninterventionen statt auf Zinsschritte.

Für China wird mittelfristig ein robustes Wachstum von 4.5 bis 4.8 Prozent erwartet. In diesem «New Normal»-Zustand ist das Ziel von 5 Prozent ausser Reichweite. Die anhaltende Schwäche im Immobiliensektor sowie die hohe Staats- und Unternehmensverschuldung bremsen das Wachstum. Trotz deflationärer Tendenzen und einer schwachen Inlandnachfrage hält die chinesische Zentralbank die Leitzinsen stabil.

Der Krieg zwischen den USA und Iran ist eine humanitäre Katastrophe – und bringt zudem wirtschaftliche Folgen mit sich. Wir erwarten keinen geopolitischen «Flächenbrand». Russland und China halten sich zurück. China priorisiert die Sicherung der Handelswege (Strasse von Hormus) vor der Unterstützung des Irans. Gleichzeitig fehlen dem Iran moderne Technik und logistische Rückendeckung für eine Eskalation – intern ist das Regime durch die eigene Bevölkerung massiv unter Druck. Das eigentliche Risiko für die Finanzmärkte ist denn auch nicht der Krieg an sich, sondern der daraus resultierende Aufwärtsdruck auf die Energiepreise und US-Zinsen, also eine steigende Inflation. Gleichzeitig sind die US-Börsen in guter Verfassung und die Notenbanken fungieren als Sicherheitsnetz. Bei grösseren Marktturbulenzen ist davon auszugehen, dass die Zentralbanken stützend eingreifen.

GKB Einschätzung

Obligationen: Der Krieg im Iran hat die Energierohstoffe deutlich verteuert, womit der Konflikt auf die Kapitalmärkte übergreift. Die Inflationserwartungen sind angestiegen, was sich in höheren Nominalzinsen widerspiegelt. Bei kürzeren Laufzeiten ist dieser Effekt ausgeprägter als bei langen. Gleichzeitig wirken die steigenden Energiepreise dämpfend auf das Wirtschaftswachstum. Für die weitere Zinsentwicklung wird entscheidend sein, wie stark die Energiepreise gegenüber dem Vorkriegsniveau steigen und wie lange sie auf erhöhtem Niveau bleiben. Neben den geopolitischen Entwicklungen präsentiert sich das Bild bei den Schweizer-Franken-Zinsen weitgehend unverändert. Wir behalten unsere Positionierung bei und bleiben bei Obligationen untergewichtet.

Aktien: Im Basisszenario gehen wir weiterhin von einer resilienten Weltwirtschaft aus – mit einem robusten, jedoch unterdurchschnittlichen Wachstum. Aufgrund des unterstützenden Umfelds halten wir bei Aktien ein Übergewicht. Globale Small Caps bleiben interessant, auch wenn aufgrund des Iran-Kriegs die Wahrscheinlichkeit von Leitzinssenkungen abgenommen hat, was zu einer Korrektur des Segments führte. An der Anlageopportunität im Gesundheitswesen (defensiver Baustein innerhalb Aktien Welt) wird festgehalten. Schwellenländeraktien sind aus Sicht Bewertung und Gewinnwachstum weiterhin interessant. Die Position an chinesischen Technologieunternehmen wird hingegen verkauft. Einerseits schliesst sich die Bewertungslücke gegenüber US-Technologieunternehmen aufgrund sinkender Gewinne bei chinesischen Technologieaktien, andererseits bestehen technische Verkaufssignale. Die Quote an Schwellenländeraktien wird auf neutral reduziert, und die Aktienquote damit leicht defensiver ausgestaltet.

Alternative Anlagen: Sowohl bei Immobilienfonds als auch bei Immobilienaktien werden anhaltend hohe Handelsvolumen verzeichnet. Das tiefe Zinsumfeld (SNB-Leitzins weiterhin bei null Prozent) und das Vertrauen in Schweizer Sachwerte unterstützen Schweizer Immobilienfonds. Die geopolitischen Unsicherheiten im Nahen Osten haben den starken Jahresauftakt jedoch etwas gebremst. Für die nahe Zukunft ist eine stabile Entwicklung zu erwarten. Steigende Bestandsmieten und die akute Wohnungsnot in Zentren stützen Immobilien Schweiz. Auch für Immobilienaktien sind wir optimistisch, solange die Wirtschaft nicht durch länger anhaltende Ölpreise beeinträchtigt wird.

Gold hat seit Jahresanfang mehr als 10 Prozent zugelegt. Dieser Umstand gerät fast in Vergessenheit, wenn man nur die letzten paar Wochen betrachtet. Der Krieg im Iran hat Gold nur kurzfristig geholfen und erweist sich zurzeit eher als negative Kraft. Die Angst vor einem Inflationsanstieg aufgrund des höheren Ölpreises und des wiedererstarkten Dollars wiegen stärker als der Charakter als sicherer Hafen. Falls sich die Krise verschärft oder nicht länger dauert, um die Inflation längerfristig zu erhöhen, sollte dies Gold zugutekommen.

Aktuelle Positionierung
Innerhalb der GKB Vermögensverwaltungsmandate bleiben wir bei Obligationen untergewichtet. Das Übergewicht auf der Aktienseite wird ebenfalls beibehalten. Innerhalb der Aktienquote reduzieren wir das die Quote der Schwellenländer (Verkauf der Quote an chinesischen Technologieaktien). Das im Februar aufgebaute leichte Übergewicht gegenüber Global Small Caps wird beibehalten. Gleichzeitig werden die Quoten an die taktischen Gewichtungen angeglichen, wodurch die Quote Aktien Schweiz und Gold leicht erhöht werden. Ein systematisches Rebalancing ist in Krisen- und Kriegszeiten meist die beste Strategie. Durch die Umschichtungen entsteht eine leichte Erhöhung der Liquiditätsquote – dies gibt Spielraum, um sich bietende Chancen nutzen zu können. Schweizer Immobilien und Gold bleiben neutral gewichtet.
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Grafik Positionierung GKB Vermögensverwaltung
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GKB Positionierung in der Vermögensverwaltung
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Positionierung GKB Vermögensverwaltung
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Quelle: Graubündner Kantonalbank (Stand: 30.03.2026)
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Ein Mann und ein Berater geben sich die Hand
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Schneeberge im Engadin mit Blick Richtung Süden
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