Währungs-Fokus: «Der US-Dollar hat seinen Zenit erreicht.»

Datum: 22.06.2020 
Autor: Daniel Alig

Während der akuten Phase der Corona-Pandemie machte der US-Dollar seinem Ruf als Weltleitwährung erneut alle Ehre. Rund um den Globus flüchteten Investoren in den liquiden und als sicheren Hafen bekannten «Greenback».

Mittlerweile erfuhr die Weltwirtschaft zwar eine scharfe Zäsur, die schlimmsten Szenarien sind jedoch nicht eingetroffen. Als Folge davon befindet sich der US-Dollar wieder auf dem Rückzug. 

 

Schwindende Zinsprämie
In einem von tiefen Zinsen geprägten Anlageumfeld, galt der US-Dollar lange Zeit beinahe als alternativlos. Insbesondere ab 2015 konnten die Anleger zu überschaubaren Risiken von der sich ausweitenden Zinsschere zwischen den USA und Kontinentaleuropa profitieren.

 

Zinsdifferenz

 

Durch die rasche und starke geldpolitische Reaktion der US-Notenbank auf die Corona-Krise, hat sich dieser Zinsvorteil drastisch verringert. Gleichzeitig signalisiert die US-amerikanische Notenbank Fed keine Zinserhöhungen bis mindestens Ende 2022.

 

 

  

 

 

 

 

 

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