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Starkes Wachstum voraus.

Datum: 15.03.2021 
Autor: Daniel Lüchinger

Auch in diesem Jahr begleiten uns mehrheitlich strikte Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Dies belastet die Konjunktur im ersten Quartal deutlich. Wir gehen aber davon aus, dass die Wirtschaftsentwicklung mit den stetigen Lockerungen an Dynamik gewinnen wird. Spätestens ab Sommer erwarten wir ein starkes Wachstum – auch getrieben von Nachholeffekten. Die Wirtschaft kommt in diesem Jahr wieder in Schwung. Doch was bedeutet dieses starke Wachstum für die Finanzmärkte?

 

Auch in diesem Jahr begleiten uns mehrheitlich strikte Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Dies belastet die Konjunktur im ersten Quartal deutlich. Wir gehen aber davon aus, dass die Wirtschaftsentwicklung mit den stetigen Lockerungen an Dynamik gewinnen wird. Spätestens ab Sommer erwarten wir ein starkes Wachstum – auch getrieben von Nachholeffekten. Die Wirtschaft kommt in diesem Jahr wieder in Schwung. Doch was bedeutet dieses starke Wachstum für die Finanzmärkte?

Die Konjunkturaussichten sind gut. Zuletzt hat die OECD ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf 5.6 Prozent erhöht. Getrieben wird diese optimistische Prognose vor allen von drei Faktoren. Erstens führen die steigenden Impfquoten zu Lockerungen der Lockdowns und somit zu ersten Schritten zurück zur Normalität. Zweitens haben die asiatischen Länder, allen voran China, die Krise bereits gut im Griff. In China zeigt sich dies mit einer starken Erholung der Industrieproduktion und der Einzelhandelsumsätze, welche in den beiden ersten Monaten um über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen sind. Und zu guter Letzt geben die USA mit dem vergangene Woche beschlossenen Konjunkturprogramm über insgesamt rund USD 1.9 Bio. nochmals einen kräftigen Wachstumsimpuls.

Eine wichtige Aufgabe erfüllen weiterhin die Notenbanken. Der jüngst verzeichnete Anstieg der Renditen an den Anleihemärkten sorgte für Verunsicherung bei den Aktieninvestoren. Grundsätzlich ist ein Anstieg der Renditen als ein positives Signal für die wirtschaftliche Erholung einzustufen. Dennoch dürfte ein zu starker Anstieg die Erholung bremsen. Die Notenbanken versuchen dies zu verhindern, indem sie weiterhin Anleihen aufkaufen und den Markt mit Liquidität versorgen.

Wir haben die Entwicklung der Aktienmärkte in den letzten Boom-Phasen seit 1990 genauer analysiert. Die Ergebnisse sind eindeutig. In einem Boom entwickeln sich in der Regel zyklische Aktien besser als defensive. Dies liegt daran, dass in Boom-Phasen deutlich mehr investiert wird als in einer Abschwung-Phase und neben den Grundbedürfnissen auch weitere Bedürfnisse berücksichtigt werden. Klassische zyklische Branchen sind beispielsweise Luxusgüterhersteller, Banken und Versicherungen oder auch Automobilhersteller. In der Vergangenheit haben auch Aktien aus den Schwellenländern vom starken Wachstum profitiert und deutlich bessere Renditen erzielt als jene aus den Industriestaaten.

Niemand kann die Zukunft vorhersagen. Wir erwarten aber eine starke Wirtschaftsentwicklung. Dies ist ein gutes Umfeld für Aktien. Profitieren sollten vor allem Aktien aus den Schwellenländern oder auch globale Small Caps.

 

Gemeinsam wachsen.